Social Media – LinkedIn, XING & Co.

 

LinkedIn – International und Global

Was ist LinkedIn eigentlich und für wen ist es interessant?

LinkedIn ist eine internationale Plattform für Studierende, Arbeitssuchende, Angestellte, Selbstständige und Arbeitgeber, die LinkedIn nutzen können um sich zu vernetzen. Studierende, Arbeitssuchende und Angestellte können beispielsweise ihr eigenes Profil erstellen, um von potentiellen Arbeitgebern besser gefunden zu werden oder um die LinkedIn Job App für die Arbeitssuche zu nutzen. Selbstständige können neben ihrer eigenen Website ihr eigenes Portfolio und ihren Lebenslauf in den Social Media zugängig machen. Arbeitgeber können LinkedIn nutzen, um sich für potentielle Arbeitnehmer interessant zu machen, Stellenanzeigen zu posten und die neusten Informationen über das eigene Unternehmen zu publizieren und somit die richtige Zielgruppe erreichen.

Wie kann ich LinkedIn für mich nutzen?

Generell ist es sehr empfehlenswert, etwas Zeit in sein LinkedIn Profil zuSocial Media für die Jobsuche nutzen ✓ investieren, da die Seite eine stetig wachsende und internationale Plattform für die Arbeitswelt ist. Je nach Arbeitsumfeld wird LinkedIn mehr oder weniger genutzt, ist aber eine optimale Möglichkeit, seinen Lebenslauf und sich selbst zu präsentieren ohne direkt eine eigene Website erstellen zu müssen.
Insbesondere für Studierende, Absolventen und Arbeitssuchende ist LinkedIn eine gute Möglichkeit, um mit etwas Aufwand viel zu bewirken. Neben seinen Kontaktdaten und den allgemeinen Eckdaten des eigenen Lebenslaufs können hier Zertifikate und Publikationen hochgeladen, Fortbildungen aufgeführt und Arbeitgeber verlinked werden.

Jedoch ist das bei Weitem noch nicht alles! Sie haben ebenfalls die Möglichkeit, sich kurze, knackige Empfehlungen (engl. Recommendations) geben zu lassen und sich somit für zukünftige Arbeitgeber und Headhunter interessant zu machen. Empfehlungen von unterschiedlichen Kontakten, zum Beispiel Kollegen, Chefs und externen Kontakten, können Sie als Person von verschiedenen Seiten zeigen.

Durch die Rubrik Kenntnisse und Fähigkeiten (engl. Featured Skills & Endorsements) kann man zu seinem Profil Kenntnisse, wie beispielsweise Präsentationstechniken, hinzufügen und Kontakte können diese bestätigen. Je mehr bestätigte Kenntnisse man auf seinem Profil hat, desto interessanter ist es für die Besucher des Profils. Darüber hinaus können Headhunter auch nach Kenntnissen bzw. Profilen mit entsprechenden Kenntnissen suchen und Sie so besser finden.
Hinzu kommt, dass man sein Profil durch wenige Schritte gut personalisieren und individuell gestalten kann. Bereits in der kostenlosen Version kann man neben seinem Profilbild auch ein Hintergrundbild hochladen und somit sein Profil lebendiger gestalten. Außerdem hat man die Möglichkeit, einen kurzen Einleitungstext zur eigenen Person zu schreiben, der direkt unter dem Profilbild erscheint und möglichst prägnant formuliert sein sollte – aber auch nicht zu steif. Vor dem eigentlichen Einleitungstext empfiehlt es sich auch, sich mit etwa 5-8 Wörtern zu beschreiben, etwa „Kulturenthusiast mit langjähriger Recruitment-Erfahrung“. Hier kann man durchaus auch etwas persönlicher schreiben und sich als Person besser vorstellen. So können Profilbesucher sich einen ersten Eindruck von Ihnen machen! Um sein Profil nochmal lebendiger zu gestalten, kann man auch ein selbstaufgenommenes Video oder Links zu Websites, YouTube und Ähnlichem miteinbeziehen.
Ähnlich wie bei Facebook oder anderen Social Media Kanälen kann man auf LinkedIn auch seine Interessen vermerken und beispielsweise großen Unternehmen folgen oder auch Personen des öffentlichen Lebens. Sobald diese oder Ihre Kontakte etwas online stellen, erhalten Sie auf Ihrer Startseite einen Eintrag, der natürlich nicht auf Ihrem Profil erscheint. Durch die öffentliche Angabe von Interessen können Sie Ihr Profil aber ebenfalls beeinflussen.

Was für andere wissenswerte Optionen habe ich auf LinkedIn?

LinkedIn bietet Ihnen mit Ihr Netzwerk (engl. My Network) die Option, sich mit ehemaligen und aktuellen Kontakten zu vernetzen und somit mehr Feedback, unter anderem Bestätigungen der eigenen Kenntnisse, zur eigenen Person zu erhalten.
Ein weiteres signifikantes Feature von LinkedIn ist die Rubrik Stellenanzeigen (engl. Jobs), die es einem ermöglicht, Filter zu erstellen, nach Standort, Schlagwörtern, Stellentyp, etc., und sich somit die Jobsuche zu erleichtern. Das „Easy Apply“ Feature von LinkedIn macht es Interessenten und Arbeitgebern besonders leicht, das Interesse für eine Stelle oder auch einen potentiellen Mitarbeiter zu bekunden. Wenn diese Option auf LinkedIn von Jobanbietern freigeschaltet ist, kann man dem Anbieter durch einfaches Klicken eine Nachricht senden, in der das eigene Profil enthalten ist, und man kann dieses durch Anhänge wie bei einer E-Mail ergänzen – muss man aber nicht.
Die von eigentlich allen Social Media Plattformen bekannte Nachrichtenfunktion fehlt natürlich bei LinkedIn auch nicht. Auch hier kann man Anhänge hinzufügen, Kontaktanfragen personalisieren und mit ehemaligen Kollegen oder neuen Bekanntschaften sehr leicht in Kontakt kommen/bleiben.

XING – Netzwerken auf Deutsch

Was ist XING eigentlich und für wen ist es interessant?

Insbesondere im deutschsprachigen Raum wird die Plattform XING ebenfalls häufig genutzt, um online ein Profil zu erstellen und seinen Lebenslauf jederzeit präsent zu haben. Wie bei den meisten Social Media Plattformen, die sich vorzugsweise mit dem Arbeitsmarkt auseinandersetzen, kann man auch bei XING unterschiedliche Pakete nutzen. Bereits das Basispaket bietet Nutzern eine Reihe an tollen Möglichkeiten, sich für potentielle Arbeitgeber interessant zu machen und es empfiehlt sich, sowohl auf LinkedIn als auch bei XING ein Profil zu erstellen.

Wie kann ich XING für mich nutzen?

Wenn Sie sich besonders im deutschsprachigen Markt präsentieren und vermarkten möchten, ist XING eine ausgezeichnete Möglichkeit. Neben dem üblichen Profilbild, Jobtitel und Personenangaben (wie zum Beispiel auch Ihren Abschlüssen oder Sprachkenntnissen), ist es ratsam, auch die Option „Profilspruch“ zu nutzen, in der Sie potentiellen Arbeitgebern bereits einen ersten Eindruck von sich geben können. Unter Ihren Profildetails können Sie außerdem Ihre Fähigkeiten auflisten sowie angeben, wonach Sie ggfs. in einem zukünftigen Job suchen. Dies ist sehr nützlich, wenn Sie nicht nur selbst suchen, sondern auch gefunden werden wollen.

Die Rubrik Stellenmarkt ermöglicht es Ihnen, nach Schlagwörtern zu suchen, einen Umkreis einzugeben und weitere Filter anzuwenden, um passende Stellenanzeigen für Sie zu finden. Je regelmäßiger man diese Suche nutzt, desto besser passen auch die Vorschläge, die XING auf der Startseite des Stellenmarkts anzeigt, zur eigenen Person.

Welche anderen wissenswerten Optionen habe ich auf XING?

Darüber hinaus gibt es weitere Rubriken, durch die Sie Ihr Profil abrunden können. Das Portfolio gibt Ihnen die Möglichkeit, sich in einem Textmodul durch Bilder, Videos oder ein PDF besser zu vermarkten. Sie können Ihr XING Profil auch mit Ihren weiteren Social Media Kanälen verbinden und beispielsweise Ihren Twitter Account, RSS Feed, Facebook, Instagram oder Google+ Account angeben. Natürlich können Sie bei allen Netzwerken auch Kontakte hinzufügen oder einladen und Gruppen beitreten, die Ihre Interessen teilen. Neben den Gruppen gibt es auch die Möglichkeit, selbst Events zu erstellen oder Events beizutreten und diese einem persönlichen Kalender hinzuzufügen.

Weitere Social Media Plattformen – Je mehr desto besser?

Jein. Generell gilt es, sich gut zu überlegen, was man online über die eigene Person sichtbar machen möchte und welche Wirkungen dies hervorrufen kann. Denn auch wenn LinkedIn und XING die sicherlich für Arbeitgeber interessanteren Kanäle sind, tauchen bereits bei einer Google-Suche oftmals Facebook-, Instagram-, Twitter- oder YouTube-Profile auf – oft sogar vor LinkedIn oder XING. Man sollte also genau die Einstellungen aller persönlichen Profile kontrollieren und dies auch möglichst regelmäßig, damit man genau weiß, was ohne Kontaktanfrage bereits für alle sichtbar ist.

Es kann aber ebenso komisch wirken, wenn man gar nicht in den sozialen Medien aufzufinden ist und je nachdem in welchem Arbeitsfeld man gerne arbeiten möchte, sollte man mehr oder weniger präsent sein. Für Facebook, Instagram, Twitter, YouTube & Co. gilt also der gesunde Mittelweg und regelmäßige Kontrolle der Einstellungen der einzelnen Profile.

 

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