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In der Apotheke stehen und Medikamente aus den Regalen suchen? Der Beruf des Apothekers ist wohl einer der unterschätzten Berufe der Welt. Um Apotheker werden zu können muss man eine naturwissenschaftliche Ausbildung machen und das gibt einem die Möglichkeit, in vielen Tätigkeitsbereichen zu arbeiten. Trotzdem arbeiten rund 80 Prozent der Pharmaziestudenten später in öffentlichen Apotheken. Hier steht die Beratung die Beratung und Information der Kunden im Mittelpunkt. Die Einnahme der Medikamente muss erklärt, teilweise individuell auf den Patienten abgestimmt werden und auf mögliche Nebenwirkungen hingewiesen werden. Natürlich kann ein Apotheker auf in einer Krankenhausapotheke arbeiten. Hier werden die Krankenhauspatienten mit Medikamenten versorgt. Einkauf, Herstellung, Lagerung und Abgabe der Pillen, Salben und Kapseln stehen im Mittelpunkt.
Ein weiterer beliebter Arbeitszweig ist die pharmazeutische Industrie. Hier hat man als studierter Pharmazeut die Möglichkeit in der Entwicklung und Herstellung, in der Zulassung, in der Medizinisch- wissenschaftlichen Abteilung, im Vertrieb und Marketing oder aber in der Prüfung der Medikamente zu arbeiten.

Welche Ausbildung brauche ich, um Apotheker werden zu können?

Dem Beruf des Apothekers wird ein Studium in Pharmazie vorausgesetzt. Studienplätze in diesem Fach werden von der ZVS vergeben, denn die Plätze sind begrenzt. Ein gutes bis sehr gutes Abitur ist Pflicht. Derzeit kann man Pharmazie an nur 22 Universitäten in Deutschland studieren. Das Pharmazie- Studium an sich dauert nur zwei Jahre. Daran angeschlossen ist eine Famulatur von acht Wochen. Die nötige praktische Erfahrung erlangt man durch eine praxisbezogene 12- monatige Ausbildung und getoppt wird das Ganze von der Pharmazeutischen Prüfung, welche abgelegt werden muss. Nun kann man aber trotzdem noch nicht als Apotheker arbeiten: Zuerst muss man einen Antrag auf Erteilung der Approbation als Apotheker stellen. Nur so darf man sich selbst einen „Apotheker“ nennen und diesen Beruf auch ausführen.

Welche Aufstiegschancen und Karriereaussichten habe ich als Apotheker?

Wenn man in der pharmazeutischen Industrie arbeiten und auch die Karriereleiter erklimmen möchte, ist eine Promotion von Vorteil, um sich die nötigen Fähigkeiten anzueignen. Ansonsten hat man als studierter Apotheker in der pharmazeutischen Industrie sehr gute Chancen auf eine Anstellung, da viele Jobs nur von Apothekern besetzt werden dürfen.

Gehaltsaussichten eines Apothekers

Jetzt gut festhalten und sich die Neuigkeiten auf der Zunge zergehen lassen: Apotheker, vor allem selbständige Apotheker sind die Spitzenverdiener im Gesundheitswesen. Das Einkommen von Apothekern liegt zwischen 78.800 und 131.000 Euro.

One Response to “Was macht eigentlich ein Apotheker?”

  1. M. says:

    Das Pharmaziestudium dauer nicht nur 2 Jahre!!! Man muss 8 Semester = 4 Jahre studieren. Die meisten brauchen jedoch ca 10 Semester.

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