Tabellarischer Lebenslauf – was ist denn das?

Du brauchst ihn, um dich an Unis zu bewerben, du benötigst ihn, um dich um eine Ausbildungsstelle zu bewerben, und er ist wichtig, wenn du dich um einen Arbeitsplatz bewirbst. Richtig, die Rede ist vom Lebenslauf. Für viele ein lästiges Muss aber leider unerlässlich.
Der Lebenslauf, auch Curriculum Vitae genannt, ist kurz gesagt eine Auflistung deines persönlichen und beruflichen Werdegangs.
Gegenwärtig werden tabellarische Lebensläufe bevorzugt. Das heißt lediglich, dass der Lebenslauf nicht etwa in einem Fließtext geschrieben, sondern in einzelne Stichpunkte aufgegliedert wird.

Was gehört in einen tabellarischen Lebenslauf?

Nach ganz oben gehört eine einfache Überschrift wie „Lebenslauf“. Ob links zentriert oder mittig bleibt dir überlassen. Rechts oben bringst du das Passfoto an. Bitte keinen feuchten Kleber benutzen und das Passfoto sollte nicht veraltet sein. Am besten gehst du zu einem Fotoladen und fragst nach Passfotos für eine Bewerbung. Die Angestellten dort wissen, wie ein ordentliches Passfoto auszusehen hat.

Beginnen solltest du mit deinen persönlichen Daten, wie Name, Geburtsdatum- und Ort, Anschrift und Familienstand.

Darauf folgt die Schulbildung, angefangen bei der Grundschule bis zum letztendlichen Schulabschluss. Dann kommt eine chronologische Auflistung von  eventuellen beruflichen Ausbildungen oder des Studiums.
Nachdem deine akademische Laufbahn aufgelistet ist, sollten Praktika erwähnt werden. Berufliche Erfahrungen sind gerne gesehen. Auch deine Sprachkenntnisse dürfen nicht fehlen. So zum Beispiel „Englisch fließend in Wort und Schrift“ und „Grundkenntnisse Französisch“. Heutzutage ist auch wichtig, deine EDV- Kenntnisse anzubringen, ob du fit in Word, Excel und Powerpoint und ähnlichem bist. Bitte nichts aufschreiben, was nicht der Wahrheit entspricht, denn das kann später peinlich werden.

Zu guter Letzt führst du auf, was für Interessen und Hobbys du hast, damit jemand, der deinen Lebenslauf liest, einen kleinen Vorgeschmack davon bekommt, wie du so drauf bist.

Nicht zu vergessen: Unter den Lebenslauf Datum, Ort und deine Unterschrift setzten.

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Lebenslauf schreibe?

Den Lebenslauf nicht per Hand schreiben, sondern sauber und ordentlich auf dem Computer!

Keine Rechtschreibfehler und keine Flecken auf dem Lebenslauf! Lieber drei mal Korrektur lesen und den Eltern noch mal vorlegen, als wegen einem blöden Fehler vorzeitig aus dem Rennen zu fliegen. Achte außerdem darauf, dass das Papier knickfrei ist.

Von auffälligen Formatierungen sollte im Lebenslauf abgesehen werden, dass heißt, keine Wörter fett anstreichen oder unterstreichen und erst recht keine auffälligen Schriften verwenden.

Wichtig ist, dass dein Lebenslauf keine Lücken aufweist, dass bedeutet, es sollten keine großen zeitlichen Abstände zwischen den Tätigkeiten liegen, die du auflistest, da ein zukünftiger Arbeitgeber garantiert nachhaken wird.

Ein bisschen „ausgeschmückt“ werden darf schon, aber keine Angaben machen, die nicht stimmen.

Für jede Bewerbung oder für jede Stelle, um die du dich bewirbst, sollte dein Lebenslauf speziell für seinen Zweck zugeschnitten sein, je nach dem, was der zukünftige Arbeitgeber sehen möchte.